Dienstag, 20. Oktober 2015

Die Wassermühle zu Hainmühlen-Ringstedt, am 29.08.15

Hallo Besucher,
nach der Bockwindmühle des Bauernhausverein Lehe e.V. aus meinen Post vom 06.02.15,
Link: http://gabrielemanhold.blogspot.de/2015/02/die-bockwindmuhle-des-bauernhausverein.   html

geht es nun um die, als eine von Fünfen noch erhaltene, unter Denkmalschutz stehende Wassermühle des Landkreises Cuxhaven, Land Niedersachsen,welche als Museumsmühle betrieben wird und auch von innen besichtigt werden kann.









Wassermühle, Hainmühlen-Ringstedt









Die Fahrt über Bramel, Kührstedt und Ringstedt führt vorbei, an den von  norddeutschen Winden geformten Baumalleen, dem gesättigten grün der Wiesen und beschaulichen Dörfern.



Urkundlich erwähnt wurde eine Wassermühle in Hainmühlen 1400. Der Rat der Stadt Bremen erwarb die Mühle 1419 von Heinrich Horgreve. So geschah bis 1850, das  aufgrund des Mahlzwang die Bauern ihr Korn nur in dieser Mühle mahlen lassen durften. Solange profitierten die Pächter, von der als landesherrliche Kornmühle Betriebenen. Ab 1850 kam die Mühle in private Hände.










Zur Gänze habe ich die Wassermühle nicht auf den Chip bekommen, daher nun der obere Teil der Rückansicht.








1828 wurde die als baufällig deklarierte Mühle abgerissen und 1829 in ihren heutigen Form und am aktuellen Standort neu errichtet.

Es handelt sich um eine mittelschächtige Mühle, denn das Wasser trifft in der Mittelachse auf das Rad.

Das Rad ist mit der Welle verbunden, welche die Umdrehung auf die Kammräder überträgt und die Kraft an die Mahlgänge bringt.

1900 kam als Anbau das Radhaus und der Geräteschuppen hinzu. Die zwei Mahlgänge und das Holz-Wasserrad wurden durch eine Wasserturbine ersetzt.


1940 Der Elektromotor ersetzt die Wasserkraft beim Mahlgangsantrieb.









Bei Einwurf von 1 €, in den Münzautomat
  dreht sich das Wasserrad für 10 Minuten.








Dieser Beitrag der Mühlenbesucher wird für den Unterhalt der Wassermühle verwendet.


1980 Mittels des Kaufs der Wassermühle durch die Samtgemeinde Bederkesa kam die Mühle wieder in öffentlichen Besitz. Sie erwarb die Mühle von dem Gutsbesitzer Leo Gerd von Kameke.











Nebenan







Als ich in Hainmühlen-Ringstedt ankam, regnete es nur kurz
  und dann schien gleich wieder die Sonne. Die Wiese vor der Mühle war durchtränkt , es quaaaatschte bei jedem Schritt. Mir war, als würde das Wasserrad mit jeder Umdrehung die Zeit zurückdrehen und vor meinem inneren Auge erstand ganz kurz, wie es damals gewesen sein könnte. Der Ort hatte sich für mich eingenommen.










Über Eck







1600  Die Werksteine, das Fundament der Wassermühle stammen in etwa aus dieser Zeit.









Symmetrie







1982 wurde die Mühle für ca. 130 000 DM, von Grund auf renoviert, die Anbauten wie Radhaus und Schuppen für die Gerätschaften wurden im 1. Bauabschnitt wieder entsorgt.

1988 im 2. Bauabschnitt erhielt die Mühle für ca. 90 000 DM ihre mahltechnischen Einrichtungen wieder instandgesetzt.








Die Vorderansicht, oben.










Zur Gänze in der Vorderansicht, ist die Wassermühle auf dem Webportal, der Norden zu sehen, Link:
http://www.der-norden.de/sehenswertes/bad-bederkesa/wassermuehle-   hainmuehlen/

Die voll funktionsfähige Museumsmühle ist zu den Öffnungszeiten zu besichtigen.
Nähere Auskünfte hierzu gibt es auf der Webseite, Metropolregion Hamburg, Link:
http://metropolregion.hamburg.de/lieblingsplatz-wasser/4248944/wassermuehle-   hainmuehlen/












Dem Rad ganz nah.
















Mühlenbach
















Das Wasserrad
















Die Seitenansicht mit Wasserrad.
















Der Mühlenbach in so sattem Grün.
















Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen