Samstag, 18. Juli 2015

Rosenpracht im Bürgerpark in Bremerhaven

Hallo Besucher,

rechtzeitig habe ich die Rosen fotografieren können, denn die Schönheiten standen am 30. Juni schon in vollster Blüte. Ich hoffe, auch Ihr genießt diesen Spaziergang.
















Durch die Völkerwanderungen im Altertum kamen einige Wildrosen nach Europa und der stetig zunehmende Handel brachte im Warenaustausch weitere Rosenarten. 


















Dabei die in Deutschland häufigste, als Wildrose und nur wildwachsend vorkommende und sehr formenreiche  Pflanzenart innerhalb der Familie der Rosengewächse, Rosaceae, wissenschaftlicher Name: Rosa canina,  Art: Hundsrose.

Die Hundsrose wächst u.a. an Wegkreuzungen, auf Weiden, an Straßenrändern, Waldsäumen und lichten Wäldern. Sie gedeiht im Licht-und Halbschatten.

Besonders ist die Verwendung der Hundsrose in Rosenschulen, als wichtigste Unterlage zur Veredelung von Rosen und sie wird als Wildrose, wie einige andere z. B. die Kartoffel-Rose in Parks und Gärten kultiviert.

Ihre Früchte, die Hagebutten kommen von September bis Oktober zur Reife.

Sie ist eine ungiftige Sammelfrucht, welche viele kleine Nüsse enthält und dient u.a. den Vögeln als vitaminreiche Nahrung.

Als Lebensmittel erfreuen sich Hagebutten-Tee und als Marmelade Hagebuttenmark besonderer Beliebtheit.

Wenn die Nüsschen entfernt wurden, können Hagebutten auch roh gegessen werden.

Als Heilmittel wird Hagebutte nach Bedarf als Aufguß, in Pulverform , als Creme und Öl bei z.B. Erkältungen, Gicht, Rheuma, Arthrose u.a. Krankheiten angewendet.


















Gärtnerisch unterscheidet man in Wildrosen und Kulturrosen. Nur die züchterisch bearbeiteten Formen der Gattung der Rosen, rosa, sind Kulturrosen.

Die mehrmals im Jahr blühenden Rosen wurden im Mitteleuropa des 18. und 19. Jahrhunderts durch Einkreuzung von pro Saison mehrmals blühenden Sorten erreicht, die auf die Wildrose, Rosa fedschenkoana, zurückzuführen sind.

Alle mehrmals blühenden Kulturrosen haben diese Eigenschaft von dieser Wildrose geerbt.


















In Frankreich wurde 1867 durch die Einführung der legendären Rose "La France", die erste Teehybride eingeführt, welche bei der Einteilung der Rosen eine überaus wichtige Rolle spielte und den Beginn einer neuen Rosengeschichte darstellte.

Teehybriden bzw. Edelrosen bilden die ältesten Klassen der modernen Rosen. Erstmals wurden sie aus chinesischen Teerosen und den europäischen Remontant-Rosen gekreuzt.

Neben positiven Eigenschaften wie die besonders edel geformten Blüten kamen Negative, wie eine höhere Anfälligkeit gegen Krankheiten hinzu.


















Alte Rosen, sind solche, welche einer Gruppe angehören, die es schon vor 1867 gab.

1945 schließlich kam durch "Gloria Dei" von Meilland eine starkwüchsige, robuste und kerngesunde Rose, mit großen edlen Blüten, womit eine neue Züchtertätigkeit begann, welche bis heute fortgeführt wird.

Im 20. Jahrhundert besann man sich wieder auf die mendelschen Vererbungsregeln. Durch ihre Anwendung ergaben sich auch in der Rosenzüchtung neue Möglichkeiten. Basierend darauf setzte eine vermehrte Züchtungsarbeit ein, mit dem Resultat der Züchtung von viel mehr als 30 000 Rosenarten.

Als Zierpflanzen werden Rosen schon seit über 2000 Jahren gezüchtet.





































Über die Rose gibt es noch so viel zu sagen. Ein andernmal, wenn neue Knospen zu Blüten sich bilden.




Bei weitergehenden Interesse sehr zu empfehlen, Wikipedia: Rosen  Wikipedia: Hunds-Rose














  







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